Marketing

So promotest Du Deine Musik mit einer Marketingstrategie

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Egal, ob Du ein Performer bist, Komponist, DJ, Sänger oder in einer Band – Musikmarketing ist von entscheidender Bedeutung, wenn Du Deine Musik erfolgreich verkaufen, Deine Fans an Dich binden und Gigs landen möchtest.

Es war noch nie einfacher für Musiker, ihre Arbeit mit neuen Technologien zu promoten, die die Branche weiterhin erschüttern. Dennoch stehen Musiker immer noch vor der Herausforderung, ihre kreative Arbeit zu verkaufen und dafür Anerkennung zu erhalten. Vorbei sind die Zeiten, in denen wir zum Plattenladen um die Ecke gehen, um das neueste Album von unserem Lieblingssänger zu kaufen. Wir abonnieren jetzt Musik-Streaming-Dienste und sehen uns Musikvideos auf YouTube an. Wie können Musiker in diesem sich ständig verändernden, gesättigten Markt Geld verdienen?

Wenn Du gerade erst am Anfang Deiner Karriere stehst oder bereits ein erfahrener Profi bist, gibt es viele Möglichkeiten, Dich als Musiker zu vermarkten, ohne einen Manager oder eine Marketingagentur engagieren zu müssen. Wir zeigen Dir, wie Du Dich und Deine Arbeit am besten promoten kannst, ohne dafür eine Bank überfallen zu müssen.

  1. Bilde eine Marke

  2. Starte eine Webseite

  3. Werde aktiv auf Social-Media  

  4. Poste auf Musik-Sharing-Plattformen

  5. Dokumentiere alles

  6. Arbeite mit Musik-Influencern zusammen

  7. Führe Dir Old-School-Taktiken des Musikmarketings vor Augen

1. Bilde eine Marke

Du bist Musiker. Du bist aber auch ein Unternehmen. Was bedeutet, dass Du eine starke Marke schaffen musst, um Dich von der Masse abzuheben.

Was bedeutet das? Stelle Dir einen bekannten Artist vor, sagen wir Beyoncé. Was fällt Dir als Erstes ein? Vielleicht Wörter wie „außergewöhnliche Sängerin“, aber auch „krass“, „ermutigend“ oder „Queen Bey“. Diese Elemente bilden zusammen einen Teil eines mentalen Images oder einer Marke. Überlege, wie Deine Marke von Anfang an aussehen könnte. Dein Branding wird Teil jedes einzelnen Inhalts und muss auch in Zukunft für alle Plattformen und Werbeaktionen einheitlich sein.

Wo soll man anfangen?Da Musiker bereits kreative Menschen sind, kannst Du möglicherweise Deine eigene Marke ohne die Hilfe einer Marketingagentur erstellen. Auch wenn Branding nicht Deine Aufgabe ist, gibt es Tools, die großartige Vorlagen für den Einstieg bieten.

Einfache Designtools wie Fotor bieten hervorragende Vorlagen, mit denen Du Deine Marke und Dein Logo erstellen kannst. Es kann so einfach sein wie Dein Name in einem bestimmten Schrift- und Farbschema, aus dem sich Dein Branding zusammensetzt. Denke bei der Entwicklung Deiner Marke an Dein Genre und Deine Musik. Eine DJ-Marke könnte zum Beispiel dicke Blockbuchstaben und ein schwarzes und fluoreszierendes rosa oder blaues Farbschema enthalten. Eine Country-Sängerin könnte mehr erdige Farben und Bilder haben, die zum Genre passen.

Various music-themed templates from Fotor

Notiere Dir, welche Schriftarten und Farben Du verwendet hast, damit Du diese in Zukunft in Deinem anderen Motiv verwenden kannst. Dies ist auch nützlich, wenn Du einen eigenen Band-Merch kreierst, über den wir später sprechen werden.

2. Starte eine Webseite

Ebenso gibt es einige großartige Plattformen wie Squarespace, WIX und Shopify, die anpassbare Vorlagen bieten, mit denen Du Deine eigene Musikmarketing-Webseite erstellen kannst. Du solltest Deine Webseite verwenden, um Deine Musik zu verkaufen und sie prominent auf der Homepage zu platzieren.

Deine Webseite wird auch als Ort für Deine Fans dienen, um über Deine bevorstehenden Konzerte informiert zu werden und Tickets zu kaufen. Auch wenn Du noch nicht für Shows gebucht wurdest, sollte Deine Musikwebseite Deine Kontaktdaten oder ein Kontaktformular enthalten, damit Kunden Dich problemlos für eine private Veranstaltung buchen können.

Denke beim Erstellen Deiner Webseite an Deine Marke und füge Logo, Schriftarten, Farben und Bilder konsistent ein.

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3. Werde aktiv auf Social-Media 

Cross-Posting

Erstelle Konten auf Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube. Es scheint eine Menge Arbeit zu sein, aber Du kannst denselben Inhalt mithilfe von Planungstools wie Coshedule oder Hootsuite auf mehreren Plattformen erneut verwenden und veröffentlichen. Du kannst ein Musikvideo für YouTube erstellen, es dann schneiden und einen 5–10 Sekunden langen Teaser-Clip auf Instagram und Facebook veröffentlichen und dann über Deine neue Veröffentlichung auf Twitter mit dem Link twittern.

Baue eine Fanbase auf

Wenn Du Dir Sorgen machst, bei null anfangend auf Dein Publikum zu vergrößern, kannst Du versuchen, Deine vorhandenen persönlichen Konten in Dein Markenkonto umzuwandeln. Auf diese Weise behältst Du alle Deine bestehenden Follower, die bereits erreicht werden. Dies funktioniert auf den meisten Plattformen, mit Ausnahme von Facebook, aufgrund der strengen Richtlinien für Unternehmensseiten. Stell einfach sicher, dass alles, was Du postest, über Deine Marke erfolgt. Ändere Dein Profilbild in Dein Logo und aktualisiere Deinen Bio-/About-Bereich, um Deine Musik und Deine Aktivitäten zu beschreiben. Vergiss nicht, relevante #hashtags und Emojis 🎧🎶🎸🎹.

Binde Deine Fans ein

Binde vorhandene Fans ein, bevor Du neue findest. Egal, ob Du 5 Follower oder 500 hast, mache sie zu Deinen größten Fans. Bitte sie, sich in Deinen Prozess einzubringen. Versuche, die Instagram-Funktion „Eine Frage stellen“ in Deiner Story zu verwenden, um die Meinung Deiner Fans zu erfahren, wenn Du beispielsweise Deine Songs benennst.

Promote Deine Musik

Du kannst für Deine bevorstehende Show oder Dein bevorstehendes Album werben, indem Du Wettbewerbe durchführst, bei denen Fans Show-Tickets oder ein kostenlos signiertes Merch-Pack gewinnen können. Versuche, einige Bilder im Hintergrund live zu streamen, um einen Hype zu erzeugen.

Bezahlte Werbung ist eine weitere kostengünstige Möglichkeit, für Deine Musik zu werben. Für nur 10 US-Dollar kannst Du Deine Beiträge auf Facebook oder Instagram verbessern, um sie dem richtigen Publikum zu präsentieren. Richte Deine Kampagnen auf Personen aus, die sich bereits für Dein Genre interessieren.

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4. Poste auf Musik-Sharing-Plattformen

Neben den sozialen Medien solltest Du auch auf Musik-Sharing-Plattformen wie Spotify oder SoundCloud präsent sein. Diese Plattformen sind großartig, um nicht nur Deine Musik zu bewerben und zu verkaufen, sondern Du kannst auch Feedback erhalten und sehen, wie Deine Fans auf Deine Musik reagieren.

Überlege Dir, bevor Du Dich für eine Plattform entscheidest, welche Plattform zu Deinem Genre passt und wo Deine Fans sich am ehesten aufhalten. Beispielsweise ist Electronic/House am besten für Plattformen wie SoundCloud geeignet. Berücksichtige außerdem die Funktionen und Kosten jeder Plattform, bevor Du Dich entscheidest.

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5. Dokumentiere alles

Heutzutage ist Videomarketing alles. Wir sind besessen davon, mehr über Dich als Künstler herauszufinden, und es gibt keinen besseren Weg, diese Informationen mit Ihren Fans zu teilen, als über einen Vlog. Es kann eine Mischung aus nicht-musikalischen und musikalischen Inhalten sein. Dokumentiere einfach jeden Schritt Deiner Reise mit einer Videoaufnahme.

Du musst keinen eigenen Videofilmer und kein eigenes Bearbeitungsteam beauftragen, sondern Du kannst einfach von Deinem Telefon aus aufnehmen und diese Tipps und Tricks befolgen, um qualitativ hochwertiges Filmmaterial zu erstellen.

Wenn Du keine Ideen hast, findest Du hier einige Themen zu Musik-Vlogs, die Dir den Einstieg erleichtert: 

  • Wissenswertes über Dich oder darüber, wie Deine Band gegründet wurde

  • Die wahre Bedeutung Deines Liedtextes

  • Ein Musikvideo zu Deinem Song

  • Die Lieblingsdinge oder -gewohnheiten oder sogar das, was Du zum Frühstück gegessen hast.

  • Bringe uns bei, wie man ein Lied spielt (Tutorial)

  • „Behind the Scenes“-Aufnahmen (in einem Aufnahmestudio oder hinter der Bühne)

  • Eine Aufzeichnung Deiner Show

  • Covers und Mashups

Clipchamp bietet vollständig anpassbare Vorlagen, um Dir den Einstieg zu erleichtern. Tausche einfach den Ton gegen Dein eigenes Stück aus und füge Deinen Bandnamen oder Dein Logo hinzu. Ersetze das Filmmaterial entweder durch Dein eigenes oder wähle aus 40.000 Videos aus, wenn Du etwas kamerascheu bist.

Dieses Template verwenden

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Das Hinzufügen von Musik zu Deinen Social-Videos hilft, Emotionen zu erzeugen. Wenn Du nicht weiterkommst, lies diese Anleitung zum einfachen Hinzufügen von Musik zu einem Videoclip. Sobald Du Dein Video erstellt hast, kannst Du es für andere Musikmarketing-Strategien verwenden. Veröffentliche es auf YouTube oder Vimeo sowie auf Deiner Webseite und befolge unsere oben genannten Tipps zum Posten in sozialen Medien.

6. Arbeite mit Musik-Influencern zusammen

Ein Teil Deiner Musikmarketing-Strategie sollte die Zusammenarbeit mit Musik-Influencern sein, die in Deiner Branche führend sind. Wende Dich an Influencer in Deinem Genre und frag, ob sie für einen Track zusammenarbeiten möchten. Selbst wenn es sich nur um einen Freund handelt, kannst Du durch die Zusammenarbeit mit ein paar Micro-Influencern Cross-Promotions durchführen, die Plattformen des anderen kennenlernen und ihre Communities nutzen.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, bestimmte Musik-Podcasts anzusprechen, um interviewt zu werden, einen Artikel in einem Musik-Blog zu veröffentlichen oder live bei einem Radiosender zu spielen. Die Möglichkeiten sind endlos.

7. Führe Dir Old-School-Taktiken des Musikmarketings vor Augen

Vergiss nicht die Offline-Marketingtaktiken, die sich immer noch sehr gut zur Promotion Deines Songs oder Deiner Band eignen. Zum Beispiel:

  • Fragen, ob Du Flyer oder Poster in Deinem örtlichen Musikgeschäft oder in Deiner Nähe präsentieren kannst.

  • Sende Deinen Fans E-Mail-Newsletter mit bevorstehenden Tourdaten und Musik, die Du releast.

  • Designe und verkaufe Band-Merch wie T-Shirts. Es ist eine kostenlose Werbung, wenn Deine Fans sie tragen! Zu den anderen Merch-Artikel könnten Plakate, Aufkleber, Handyhüllen, Music-Lesson-Videos und vieles mehr gehören.

  • Du kannst auch signierte physische CDs und Vinyls verkaufen, ja, die Leute kaufen sie immer noch! Der Jahresumsatz mit Schallplatten in den USA ist in den letzten 12 Jahren tatsächlich um das 15-fache gestiegen.

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